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Aktuelles

  • 14 Juni 2017

    MTD-Innovationspreis 2017

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier finden Sie die Teilnahmebedingungen und Informationen für denMTD-Innovationspreis 2017!
  • 02 Mai 2017

    1. Tiroler MTD-Tag 2017

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier finden Sie die Information zum 1. Tiroler MTD-Tag 2017!
  • 13 April 2017

    FAQ zur MTD-Registrierung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier finden Sie die aktuellen FAQ zur MTD-Registrierung!
  • 06 März 2017

    7. Tag der Gesundheitberufe

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, Bitte informieren Sie sich hier über das Programm des 7. Tages der Gesundheitsberufe am 6. April 2017 zum Thema "Qualitätssicherung im Gesundheitswesen – Anspruch und ...
  • 03 März 2017

    EU-Projekt COST Action IS1406

    EU-Projekt COST Action IS1406 „Förderung der sprachlichen Fähigkeiten von Kindern in Europa und darüber hinaus – eine Zusammenarbeit zu Interventionen bei Kindern mit Schwierigkeiten im Erwerb ihrer ...
20.12.2011

Nachgraduierung von Diplomabschlüssen mit dem Titel Bachelor

Im Zusammenhang mit der Befragung der Geschäftsführung der Fachhochschule in Innsbruck, ob AbsolventInnen von medizinisch-technischen Akademien an einer „Nachgraduierung“ und der Verleihung des akademischen Titels „Bachelor“ Interesse haben, ergaben sich einige Fragen, die an dieser Stelle beantwortet werden sollen.

Weder das Fachhochschul-Studiengesetz (FHStG, BGBl. Nr. 340/1993, noch das MTD-Gesetz, BGBl. Nr. 460/1992, beide in der geltenden Fassung), sehen eine „Nachgraduierung“ vor. In der internationalen akademischen Wertigkeit sind die Diplome der medizinisch-technischen Akademien grundsätzlich als Bachelor Level einzustufen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass den AbsolventInnen von Schulen oder Akademien nachträglich „automatisch“ ein Bachelorgrad verliehen werden könnte. Da die Berufsberechtigungen mit den bisherigen Diplomen verbunden sind, entsteht für die Absolventinnen und Absolventen von Akademien und Schulen kein Nachteil. Eine Änderung dieser Rechtslage ist derzeit nicht vorgesehen (Schreiben des Bundesministers, GZ: BMWF-53.880/0019-I/11/2007). Mit einer Veränderung dieser Situation ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Kapazitäten für die Fachhochschulausbildung in ihrer Dimensionierung (Kontingent) aufgrund der gegenwärtigen Bedarfs - Akzeptanz  - und- Kohärenzanalysen unverändert geblieben sind. Gegenwärtig ist eine Nachgraduierung von Personen wegen dieses festgelegten Kontingentes für Bachelortitel nicht möglich. Nur im Falle eines drop outs (Studienabbruch) von einem Studierenden an einer FH könnte dieser eine Studienplatz für die Nachgraduierung einer Person mit Akademie - bzw. Schulausbildung, die daran Interesse hat, herangezogen werden.

Es muss nochmals festgehalten werden, dass die Ausbildungen an Akademien und Fachhochschulen sowohl wissenschaftlich, als auch berufspolitisch gleich gehalten sind. Eine Ungleichbewertung, wie dies immer wieder behauptet wird -Akademien sind „weniger wert“ als Fachhochschulen oder umgekehrt Fachhochschulen sind „zu theoretisch und praktisch von geringerem Wert“ - entbehren jeglicher Grundlage. Wenn Arbeitgeber solche Ungleichbewertungen vornehmen, so kann logopädieaustria nur darauf verweisen, dass diese seitens des Wissenschaftsministeriums, des Gesundheitsministeriums (in der jeweils gültigen Bezeichnung) und auch der Berufsanerkennung durch die Europäische Union längst widerlegt sind(spätestens 20. Oktober 2007, Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, 2005/36/EG).

Für MTD (und Hebammen) wurde die Bezeichnung Bachelor of Science in Health Studies, abgekürzt BSc bzw. B.Sc., festgelegt. Die Verwendung der akademischen Bezeichnung BSc bzw. B.Sc. ist ausschließlich den AbsolventInnen der vom Fachhochschulrat akkreditierten Fachhochschul-Bachelorstudiengängen vorbehalten. Da dieser akademische Titel keine fachspezifische Berufsbezeichnung enthält ist die Berufsbezeichnung für die AbsolventInnen der FH-Bachelorstudiengänge und der MTD-Akademien gleich und lautet gemäß § 10 MTD-Gesetz Logopädie/Logopäde. 

AbsolventInnen von MTD-Akademien besitzen keinen akademischen Grad, da ihre Ausbildung nicht im tertiären Bildungssektor (Hochschulbereich) angesiedelt war. Trotzdem gilt die Ausbildung als akademisch, da sie dem Bachelor Level gleichgestellt ist. Ein Diplom einer MTD-Akademie ist vom Universitätsgesetz als Ausbildung an einer postsekundären Bildungseinrichtung vollständig anerkannt und bei Bedarf stellt das Wissenschaftsministerium Schreiben, die die Gleichhaltung bestätigen, zur Verfügung. Nachgraduierungen sind vom Gesetzgeber weiterhin nicht vorgesehen.

Karin Pfaller,

Vizepräsidentin und Bildungsbeauftragte logopädieaustria

Stellungnahme von logopädieaustria zum Download

 

28.11.2011

CPD-Zertifikat von mtd austria

Berufsangehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste haben einen hohen Verantwortungsgrad gegenüber der Gesellschaft und sind gefordert für ihre KlientInnen und PatientInnen stets die höchste Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Neben einer gesetzlichen Verpflichtung zur Fortbildung (MTD-Gesetz 1992 §11 Abs.2), besteht eine ethisch-moralische Verpflichtung, sich im Dienste der KlientInnen/PatientInnen in ihrem Fachgebiet und persönlich fortzubilden.

MTD-Austria,  Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs bekennt sich im Sinne des lebensbegleitenden Lernens zur kontinuierlichen fachlichen Fortbildung aller MTD-Berufsangehörigen und stimmt damit in den europaweit bestehenden Konsens darüber ein, dass im Sinne der Qualitätssicherung im Bereich der Fortbildung eine dokumentierte Validierung der Fortbildungsmaßnahmen bzw. der erworbenen Qualifikationen mittels CPD (=Continuing Professional Development) erreicht werden kann.

ACHTUNG: Dieses Zertifikat ersetzt NICHT das Fortbildungszertifikat von logopädieaustria! Um den (für LogopädInnen einzigartigen) Fortbildungsbonus der Krankenkassen zu erhalten müssen Sie weiterhin das mit Fortbildungszertifikat von logopädieaustria beantragen und bei den entsprechenden Krankenkassen einreichen.

Lesen Sie hier mehr zum CPD-Zertifikat: 

 

26.11.2011

Förderpreis Gesundheitsberufekonferenz

Wie bereits angekündigt, vergibt die Österreichische Gesundheitsberufe-Konferenz unter dem Motto „Altersgerechte Behandlung und Pflege: Versorgungsgerechtigkeit/Versorungssicherheit: Alles für alle?“ zum zweiten Mal einen „Förderpreis für innovative Projekte der Gesundheitsberufe“. Der Preis wird für Projekte vergeben, die sich mit der Versorgungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen insgesamt oder konkret mit altersgerechter Behandlung und Pflege befassen.

  

Die Frist für die Projekteinreichungen wurde bis 12. Dezember 2011 verlängert.

  

Eine interdisziplinäre Jury aus VertreterInnen der Gesundheitsberufe-Konferenz ermittelt die PreisträgerInnen; die Siegerprojekte

werden im Rahmen der Tagung der Gesundheitsberufe am 19. Jänner 2012 präsentiert.

 

07.08.2011

Gesundheitsberufe Konferenz

Die Österreichische Gesundheitsberufe-Konferenz vergibt unter dem Motto „Altersgerechte Behandlung und Pflege: Versorgungsgerechtigkeit/Versorungssicherheit: Alles für alle?“ zum zweiten Mal einen „Förderpreis für innovative Projekte der Gesundheitsberufe“. Der Preis wird für Projekte vergeben, die sich mit der Versorgungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen insgesamt oder konkret mit altersgerechter Behandlung und Pflege befassen.

Eine interdisziplinäre Jury aus VertreterInnen der Gesundheitsberufe-Konferenz ermittelt die PreisträgerInnen; die Siegerprojekte werden im Rahmen der Tagung der Gesundheitsberufe am 19. Jänner 2012 präsentiert.

Ausschreibung Förderpreis der Österreichischen Gesundheitsberufe-Konferenz

 

06.08.2011

Masterplan Gesundheit

Lesen Sie hier den Masterplan Gesundheit der österreichischen Sozialversicherungen

Masterplan Gesundheit

 

23.06.2011

Masterlehrgänge - Fortbildungen

Stellungnahme zum Download

Ausbildung - Schulen - Akademien - Fachhochschulen

Sind die Ausbildungen in Akademien und im Fachhochschulbereich gleichwertig? 

Das Diplom einer österreichischen Medizinisch-technischen Akademie weist den Abschluss der Ausbildung an einer postsekundären Bildungseinrichtung im Sinne des § 51 Abs. 2 Z 1 des Universitätsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 120/2002, nach. Die Zulassung zu dieser Ausbildung setzt grundsätzlich die Absolvierung einer Reifeprüfung voraus. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die bisherigen Ausbildungen an den Medizinisch-technischen Akademien wurden schrittweise in Fachhochschul-Studiengänge übergeführt. Dies änderte nichts an der oben beschriebenen Bewertung; vor allem sind die Berufsrechte dieselben.

Die Diplome der Medizinisch-technischen Akademien besitzen – auch nach der Einrichtung entsprechender Fachhochschul-Studiengänge – in Österreich alle akademischen und berufsrechtlichen Wirkungen für den Bereich der betreffenden Berufssparte. Sie bestätigen insbesondere den Abschluss einer Ausbildung im Sinne der Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen, 89/48/EWG, bzw. ab spätestens 20. Oktober 2007 der Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, 2005/36/EG.

In der internationalen akademischen Wertigkeit sind die Diplome der Medizinisch-technischen Akademien grundsätzlich als Bachelor Level einzustufen. Dies bedeutet aber nicht, dass nachträglich ein Bachelorgrad verliehen würde. Weder das Fachhochschul-Studiengesetz – FHStG, BGBl. Nr. 340/1993, noch das MTD-Gesetz, BGBl. Nr. 460/1992, beide in der geltenden Fassung, sehen eine „Nachgraduierung“ vor. Im Hinblick darauf, dass die Berufsberechtigungen, die mit den bisherigen Diplomen verbunden sind, unverändert im vollen Umfang bestehen bleiben, entsteht den Absolventinnen und Absolventen kein Nachteil. Eine Änderung dieser Rechtslage ist daher nicht vorgesehen (Schreiben des Bundesministers, GZ: BMWF-53.880/0019-I/11/2007).

Titel - Bezeichnung - Verwendung - Berufstitel 

Für MTD (und Hebammen) wurde die Bezeichnung Bachelor of Science in Health Studies, abgekürzt BSc bzw. B.Sc., festgelegt. Darin ist keine fachspezifische Bezeichnung enthalten. Die Verwendung der akademischen Bezeichnung BSc bzw. B.Sc. ist ausschließlich AbsolventInnen der einschlägigen, vom Fachhochschulrat akkreditierten, Fachhochschul-Bachelorstudiengängen vorbehalten. Die Berufsbezeichnung ist für die AbsolventInnen der FH-Bachelorstudiengänge und der MTD-Akademien gleich und lautet (MTD-Gesetz §10): Logopädie/Logopäde. 

Aufnahme in einen Masterstudiengang

Wenn ein absolvierter Fachhochschul-Bachelorstudiengang Voraussetzung für die Aufnahme in einen Fachhochschul- bzw. Universitäts-Masterstudiengang ist, so können auch AbsolventInnen von MTD-Akademien aufgenommen werden, da diese den AbsolventInnen von Fachhochschul-Bachelorstudiengängen gleichgehalten werden (siehe oben).

AbsolventInnen von MTD-Akademien besitzen keinen akademischen Grad, da ihre Ausbildung nicht im tertiären Bildungssektor (Hochschulbereich) angesiedelt ist. Trotzdem gilt die Ausbildung als akademisch, da sie dem Bachelor Level gleichgestellt sind, nur der akademische Titel wird und wurde nicht vergeben. Nachgraduierungen sind nicht vorgesehen. Ein Diplom einer MTD-Akademie ist vom Universitätsgesetz als Ausbildung an einer postsekundären Bildungseinrichtung anerkannt. 

{Anerkannte postsekundäre Bildungseinrichtungen sind die Bildungseinrichtungen, die Studien im Ausmaß von mindestens sechs Semestern durchführen, bei denen die Zulassung die allgemeine Universitätsreife im Sinne dieses Bundesgesetzes oder bei künstlerischen Studien den Nachweis der künstlerischen Eignung voraussetzt und die auf Grund der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ihren Sitz haben, als Bildungseinrichtungen im Sinne dieser Begriffsbestimmung anerkannt sind (§ 51 Abs. 2 Z 1 des Universitätsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 120/2002).}

Durchlässigkeit der Fortbildung

Die Durchlässigkeit, also der nahtlose Übergang von Ausbildung, über Fortbildung bis auf das höchste, in Europa geregelte Ausbildungsniveau (Doktorat) ist Gegenstand der Harmonisierung der Bildungssysteme in Europa („Stichwort Bologna-Prozess“).

Für ein Bildungsangebot (z.B. eine Masterausbildung) ist es von großer Bedeutung dass die Einbettung in dieses Bildungssystem (Bologna) gegeben ist. Angebote eines Upgradings von Ausbildungen auf Schul- oder Akademieebene auf das Hochschulniveau vom Grad eines  Bachelor sind einerseits gegenwärtig durch das Fachhochschulstudiengesetz nicht gedeckt und andererseits überflüssig.

Für die Teilnahme an einer Ausbildung in der EU (außerhalb Österreichs), die als Voraussetzung einen entsprechenden Fachhochschulabschluss verlangt, kann das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung für eine Bestätigung zur Gleichhaltung des Abschlusses einer MTD-Akademie (Diplom) mit dem Abschluss eines Fachhochschul-Bachelorstudienganges kontaktiert werden. Eine Nachgraduierung selbst ist –wie oben bereits erwähnt - gesetzlich nicht vorgesehen. Der im Universitätenbereich angesiedelte und mit Verordnung des Bundesministers genehmigte Lehrgang Master of Science in Logopädie an der Donau-Universität Krems hat dieses Anerkennungsproblem mit Sicherheit nicht, da die universitäre Fortbildung in der Form eines Universitätslehrganges mit MSc-Abschluss auch die Voraussetzungen für die Teilnahme an einem nationalen Doktoratsprogramm oder einem internationalen PhD-Programm erlaubt. Die Zulassung der Studierenden obliegt gemäß § 60 Abs.1 UG 2002 dem Rektorat.

Fachhochschulen - Universitäten

logopädieaustria hat sich nach intensiver Auseinandersetzung mit der Frage der beruflichen Weiterqualifikation für eine Implementierung des Masterlehrganges an der Donau-Universität Krems entschieden. Dieser Entscheidung gingen umfassende Recherchen in ganz Europa und weltweit voraus. Eine zentrale Bedingung war die Durchlässigkeit des Lehrganges in Richtung eines Doktoratsprogrammes an einer in- oder ausländischen Universität. Für die Mitglieder von logopädieaustria erschien es uns wichtig, dass anerkannte Ausbildungen angeboten werden, die von ihren Kompetenzen her auf hohem Niveau stehen.

Der Master in Logopädie an der Donauuniversität heißt: Master of Science in Logopädie und ist in einer eigenen Verordnung (273) über die Einrichtung und das Curriculum des Universitätslehrganges „Logopädie (MSc)“ vom 26. August 2008 geregelt.

Wichtig erscheint es auf einige mehrfach kolportierte Missverständnisse einzugehen:

Die Donau-Universität ist weder eine Privatuniversität, noch eine Einrichtung des Landes Niederösterreich. Die Donau-Universität unterliegt als staatliche öffentliche Universität den gleichen gesetzmäßigen Bestimmungen wie jede andere öffentliche Universität Österreichs und verfügt aufgrund der Spezialisierung im Postgraduiertenbereich über ein eigenes Gesetz. Die Spezialisierung auf postgraduierte Ausbildungen ist einzigartig in Europa; deshalb ist die DUK auch die größte Universität Europas in diesem Bildungssegment. Diese Spezialisierung bedeutet in erster Linie, dass die Lehrgänge berufsbegleitend stattfinden. Dies kommt berufsausübenden LogopädInnen sehr entgegen. Die Donau-Universität untersteht nicht dem Fachhochschulrat, sondern der Aufsicht des Bundesministeriums für Wissenschaft. 

Der Universitätslehrgang „Logopädie“ hat zum Ziel, den Studierenden in einem modularen Aufbau vertiefende, spezialisierte sowie anwendungsorientierte, wissenschaftliche und praktische Kenntnisse auf dem Gebiet der Logopädie zu vermitteln. Die zentrale Zielsetzung liegt inhaltlich in der Vermittlung von aktuellen Forschungsergebnissen, sowie Methoden, die für wissenschaftliches Arbeiten in der Logopädie erforderlich sind. Dabei soll die notwendige Verbindung zwischen Theorie und Praxis in anwendungsorientierten Bereichen der Logopädie ersichtlich werden.

Großes Augenmerk wird auf die vielfältigen logopädischen Prozesse im Bereich von Diagnostik/Therapie und Prävention/Rehabilitation, Beratung sowie Forschung und Lehre von Störungen, Behinderungen und Erkrankungen der Sprache, des Sprechens, der Atmung, der Stimme, der Mundfunktionen, des Schluckens, sowie die aus einer Hörstörung resultierenden facettenreichen Störungsbilder gelegt. Sowohl der pathogenetische als auch der salutogenetische Ansatz werden vermittelt. Hinsichtlich Managementkompetenzen, wissenschaftlichen und analytischen Kompetenzen im Bereich der Logopädie – unter Berücksichtigung der volks- und betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen sowie rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen – werden Kenntnisse erworben. Der Universitätslehrgang richtet sich an Logopäd/inn/en mit entsprechender Berufsausübungsberechtigung.

Mitglieder von logopädieaustria erhalten einen Rabatt von rund € 500 gegenüber dem offiziellen Preis aufgrund der Tatsache, dass der Berufsverband für die Donau-Universität das aktuelle Curriculum nach internationalen Standards entwickelt und gestaltet hat. Von Seiten der DUK wurde logopädieaustria als Kooperationspartner bevorzugt, weil der Berufsverband eine neutrale Rolle zwischen Ausbildungsanbietern spielt und neben den Kontakten zu den europäischen Ländern Ansprechpartner für sämtliche Logopädinnen in Österreich ist. Unabhängig davon möchten wir auch darauf aufmerksam machen, dass die Masterausbildung auch für nichtösterreichische Kolleginnen interessant ist und absolviert (hier vor allem Deutschen und SchweizerInnen) wird. Diese erlangen durch einen Abschluss in Österreich keine Berufsberechtigung, sondern eine Weiterqualifikation. Auf internationaler Ebene findet dieses Weiter- bzw. Fortbildungsangebot höchste Anerkennung und dies ist für logopädieaustria positiv zu betrachten. An einem auf der Mastergraduierung aufbauendem Doktoratsprogramm – eventuell in Kooperation mit amerikanischen Universitäten - wird gearbeitet.

Qualitätssicherung in der Masterausbildung

International gibt es unzählige Evaluationsansätze wie Bildungsangebote qualitätsgesichert gestaltet werden können. In fachlicher Hinsicht setzt logopädieaustria den Schwerpunkt auf die Strukturqualität, da Personen mit Lehrbefugnis im inhaltlichen Sinne eine Eigenverantwortung zukommt. Aus Sicht der Strukturqualität wurde die Breite des Bildungsangebotes, sowie die Qualifikation der Vortragenden beurteilt.

Fachlich und inhaltlich wurde besonderer Wert auf eine Weiterentwicklung der Inhalte der Berufsausbildungen (Akademien sowie nunmehr Fachhochschulen-Bachelor-Programmen) gelegt. Folglich sind natürlich auch jene Kolleginnen angesprochen, die vor längerer Zeit ihre Ausbildung absolviert haben.

Neben dem logopädischen Teil befasst sich die Master-Ausbildung mit Inhalten aus den Bereichen der Managementkompetenz, der Sozialkompetenz und der Wissenschaftskompetenz. Auf Universitätsebene gibt es Vorgaben hinsichtlich der thematischen Zusammensetzung von Masterlehrgängen. Während bei der Managementkompetenz Fragen des Rechnungswesens, des Finanzmanagements, E-Health, Marketing und Qualitätsmanagement angesprochen werden, betrachtet die Komponente der Sozialkompetenz Fragen der Kommunikation und Kooperation, des Coachings, der Gesprächs- und Verhandlungsführung, der Rhetorik, der Motivation & der Organisation, um nur einige zu nennen. Schwerpunkte im Bereich der Wissenschafts- und Methodenkompetenz sind Statistik, Epidemiologie, Evidenz-basierte Logopädie, Therapiewissenschaften und andere. Die rund vierzehn zur Verfügung stehenden Wahlfächer beinhalten Lehrveranstaltungen in Public Health, Gesundheitsmanagement, Qualitätsmanagement (Zertifizierung möglich), Projekt- und Prozessmanagment (Zertifizierung möglich) oder Coaching.

Zur fachlichen Qualifikation der Lehrbeauftragten wurde auf qualitative und formale Kriterien geachtet. In den einzelnen Bereichen wird auf die jeweils höchste fachliche Kompetenz der Vortragenden Wert gelegt. Folglich unterrichten im Masterlehrgang  themenspezifisch Personen mit dem höchsten verfügbaren Kompetenzlevel. Im Rahmen des Universitätslehrganges Master of Science in Logopädie an der Donau-Universität Krems sind auf das Workload bezogen ca. 28% der Lehrbeauftragten Professoren, 69% verfügen über ein Doktorat und 94,5 % haben einen Masterabschluss. Die fachliche Gesamtaufsicht hat Univ. Prof. Falkenhagen (ein international renommierter Forscher), die Projektleitung wird von einer Logopädin wahrgenommen.

Ich hoffe, die Ausführungen tragen zur Klarstellung bezüglich Masterausbildung in Logopädie bei 

Karin Pfaller, 

Vizepräsidentin und Bildungsbeauftragte logopädieaustria

 

10.02.2011

Helene Matras-Preis 2011

Die Österreichische Gesellschaft für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Kraniofaziale Anomalien

(ÖGLKG) vergibt alljährlich einen nach seiner Stifterin benannten Preis zur Förderung eines

wissenschaftlichen (klinischen oder experimentellen) Forschungsprojektes auf dem Gebiet der

 

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und kraniofazialen Anomalien.

 

04.02.2011

Gründungsveranstaltung

Am 20. Mai findet in Leipzig die Gründungsveranstaltung der "giskid - Gesellschaft für

interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen im deutschsprachigen Raum" statt.

Nähere Informationen: hier

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