Grethers Pastillen
bezahlte Werbung

Aktuelles

  • 06 März 2017

    7. Tag der Gesundheitberufe

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, Bitte informieren Sie sich hier über das Programm des 7. Tages der Gesundheitsberufe am 6. April 2017 zum Thema "Qualitätssicherung im Gesundheitswesen – Anspruch und ...
  • 03 März 2017

    EU-Projekt COST Action IS1406

    EU-Projekt COST Action IS1406 „Förderung der sprachlichen Fähigkeiten von Kindern in Europa und darüber hinaus – eine Zusammenarbeit zu Interventionen bei Kindern mit Schwierigkeiten im Erwerb ihrer ...
  • 05 Februar 2017

    CPLOL Newsletter 01/2017

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, Hier finden Sie aktuelle Informationen der CPLOL!!
  • 18 Januar 2017

    NEUES PROGRAMM !!! kostenfreie Teilnahme

    Symposion und "Special Event" Liebe Kolleginnen und Kollegen, Heuer erwartet Sie eine interessante Neuerung bei unserem jährlichen Symposion im März. Nehmen Sie GRATIS beim Round Table zum Thema Dy...

18.12.16

Helene-Matras-Preis 2017

S.g. Kolleginnen und Kollegen!

Auch heuer gibt es die Möglichkeit sich für den Helene-Matras-Preis 2017 zu bewerben.

Nähere Informationen finden Sie hier!


29.11.16

Kooperationsvereinbarung der Plattform „Allianz PRO MTD“

Präambel

Die Plattform Allianz PRO MTD dient der Sicherung der Qualität der Gesundheitsversorgung im Hinblick auf die optimale und nachhaltige PatientInnen- und KlientInnensicherheit durch Stärkung der MTD-Berufe insbesondere bei deren Arbeitsfeldern und Arbeitsbedingungen intra- und extramural. Allianz PRO MTD soll als eine positive gemeinsame Positionierung von BAK + MTD-Austria + ÖGB bekannt werden.

Bitte lesen Sie weiter. Hier finden Sie das gesamte Dokument zum Download.


14.11.16

FAQ zur MTD-Registrierung

Stand: 2. November 2016

Im Juli wurde das seit 2013 mehrfach geänderte und in vielen wesentlichen Punkten verbesserte Gesundheitsberuferegister-Gesetz (GBRG) von Nationalrat und Bundesrat verabschiedet. Am 27. September 2016 wurde es kundgemacht. Als wichtige Errungenschaft ist zu bezeichnen,

 dass ein MTD-Fachbeirat im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) errichtet wurde.

 dass das BMGF für die Registrierung aller Angehörigen eines MTD-Berufes zuständig ist. Die Registrierung liegt damit an politisch neutraler Stelle.

1. Was ist die Registrierung?

Die Registrierung ist die Eintragung in ein Verzeichnis. Dieses Verzeichnis enthält ausgewählte Daten aller Berufsangehörigen, die in Österreich zur Ausübung eines MTD-Berufes berechtigt sind. Die Eintragung ist – ebenso wie die absolvierte Ausbildung bzw. gegebenenfalls Anerkennung oder Nostrifikation eines im Ausland erworbenen Ausbildungsabschlusses – Voraussetzung, um den Beruf in Österreich rechtmäßig ausüben zu dürfen.

2. Welchem Zweck dient die Registrierung?

Mit der Registrierung wird erstmals bekannt, welche und wie viele Berufsangehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste in Österreich ihren Beruf ausüben und tatsächlich berufsberechtigt sind. Dadurch wird einzuschätzen sein, welcher Bedarf an weiteren Berufsangehörigen in ganz Österreich und in den Bundesländern und Regionen besteht. Nach Ihrer Registrierung werden im Register unter anderem Ihr Name, Ihr Beruf und – bei freiberuflicher Berufsausübung – Ihr Berufssitz öffentlich aufscheinen. Auf diese Angaben dürfen sich ArbeitgeberInnen, bei freiberuflicher Berufsausübung die Sozialversicherungsträger, KollegInnen und vor allem all jene Personen verlassen, die Ihre Dienste in Anspruch nehmen.

3. Wer muss sich registrieren lassen?

JedeR Berufsangehörige eines MTD-Berufes, die/der in Österreich den Beruf ausüben möchte, muss sich registrieren lassen.

4. Wann muss ich mich registrieren lassen?

Wenn Sie bereits berufstätig sind, müssen Sie sich im Zeitraum zwischen 1. Jänner 2018 und 31. Dezember 2018 bei der für Sie zuständigen Behörde registrieren lassen. Jede Person, die den Beruf am 1. Jänner 2018 noch nicht ausübt, sondern zum Beispiel erst im Laufe des Jahres 2018 mit der Berufsausübung beginnt bzw. erneut beginnt, muss sich unmittelbar vor Beginn der Berufsausübung bei der zuständigen Behörde registrieren lassen.

5. Gibt es auch noch andere Gesundheitsberufe, für die eine Registrierung notwendig ist?

Ja, die Angehörigen der meisten Gesundheitsberufe müssen sich bereits seit vielen Jahren registrieren lassen, zum Beispiel ÄrztInnen, ZahnärztInnen, ApothekerInnen, Hebammen, klinische PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen und PsychotherapeutInnen. Ab 1. Jänner 2018 müssen sich zusätzlich rund 20.000 Berufsangehörige aller sieben MTD-Berufe und rund 80.000 Berufsangehörige von Gesundheits- und Krankenpflegeberufen registrieren lassen. Damit werden rund 90 Prozent aller Angehörigen der österreichischen Gesundheitsberufe registriert sein.

6. Wie wird das Register heißen?

Das Register wird Gesundheitsberuferegister heißen. Registriert werden neben den sieben MTD- Berufen auch die Angehörigen von drei Gesundheits- und Krankenpflegeberufen.

7. Wie wird das Register aufgebaut sein?

Das Gesundheitsberuferegister wird nach Gesundheitsberufen gegliedert sein, also nach den einzelnen sieben MTD-Berufen und den drei Gesundheits- und Krankenpflegeberufen. Die betroffenen Berufsangehörigen müssen sich ab 1. Jänner 2018 registrieren lassen.

8. Wie wird die Registrierung ablaufen?

MTD-Berufsangehörige müssen einen Antrag bei der zuständigen Registrierungsbehörde stellen. Der Antrag kann eigenhändig unterschrieben oder per elektronischer Signatur gestellt werden. Dem Antrag sind bestimmte Unterlagen beizulegen. Die zuständige Behörde bestätigt das Einlangen der Dokumente und fordert gegebenenfalls noch ausständige Unterlagen nach. Danach hat die zuständige Behörde sechs Monate Zeit, um die Unterlagen zu prüfen und die Eintragung ins Register vorzunehmen. Über die erfolgreiche Eintragung ins Register wird die zuständige Behörde die AntragstellerInnen schriftlich informieren. Nach erfolgter Eintragung erhalten die AntragstellerInnen den Berufsausweis von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Sollten die gesetzlichen Voraussetzungen für eine rechtsgültige Eintragung nicht vorliegen, wird die Registrierung mittels Bescheid untersagt. In der Folge besteht keine aufrechte Berufsberechtigung für eine Tätigkeit in Österreich; die Berufsausübung in Österreich ist unzulässig.

9. Wie wird die elektronische Antragstellung ablaufen?

Näheres zur elektronischen Antragstellung ist derzeit noch nicht bekannt. Mit diesbezüglichen Informationen ist im Laufe des Jahres 2017 zu rechnen. 

10. Welche Unterlagen muss ich dem Antrag beilegen?

Vorzulegen sind:

 ein Identifikationsnachweis

 ein Nachweis der Staatsangehörigkeit

 ein Nachweis des Hauptwohnsitzes bzw. des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

 ein Qualifikationsnachweis. Das ist der Nachweis der in Österreich positiv absolvierten Ausbildung oder – bei Ausbildung im Ausland – der Anerkennungs- oder Nostrifikationsbescheid.

 ein Foto

 ein Strafregisterauszug (darf zum Antragszeitpunkt nicht älter als drei Monate sein)

 ein ärztliches Zeugnis (darf zum Antragszeitpunkt nicht älter als drei Monate sein)

 erforderlichenfalls ein Nachweis über die Kenntnisse der deutschen Sprache

11. Muss ich mich nochmals registrieren, auch wenn ich mich schon bei MTD-Austria registriert habe?

Das ist derzeit noch nicht geklärt. Grundsätzlich ermöglicht das GBRG (Gesundheitsberuferegister- Gesetz) der zuständigen Registrierungsbehörde (das ist das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen), Datensätze aus bestehenden Datenbanken (wie zum Beispiel dem MTD-Online- Register) zu übernehmen, sodass sich diese Personen nicht nochmals registrieren müssen. Allerdings werden einige Informationen, die bei der MTD-Austria- Registrierung nicht erforderlich waren (zum Beispiel ein Foto, ein ärztliches Zeugnis und ein Strafregisterbescheid) jedenfalls zu übermitteln sein. Eine endgültige Auskunft kann erst dann gegeben werden, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind.

12. Wo genau muss ich mich registrieren?

Wenn Sie freiberuflich bzw. überwiegend freiberuflich tätig sind, dann ist die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zuständig. Wenden Sie sich bitte an die Gesundheit Österreich GmbH. Wenn Sie überwiegend angestellt und AK-Mitglied sind, dann ist die Arbeiterkammer die zuständige Stelle. Wenden Sie sich in diesem Fall an die Arbeiterkammer in Ihrem Bundesland. „Überwiegend“ bedeutet, dass Sie mehr als die Hälfte Ihres laufenden Einkommens im Kalenderjahr aus der jeweiligen Art der Berufsausübung (freiberuflich oder angestellt) lukrieren oder Sie mehr als die Hälfte Ihrer Arbeitszeit entweder angestellt oder freiberuflich tätig sind.

13. Welche Änderungen werde ich der Registrierungsbehörde melden müssen, wenn ich bereits eingetragen bin?

Binnen eines Monats sind der Registrierungsbehörde folgende Änderungen zu melden:

 Namensänderung

 Änderung der Staatsangehörigkeit

 Wechsel des Hauptwohnsitzes bzw. des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

 Eröffnung, Verlegung und Auflassung eines Berufssitzes

 Änderung in der Art der Berufsausübung (freiberuflich, angestellt)

 Änderung von DienstgeberIn bzw. Dienstort

14. Was passiert, wenn ich mich nicht registrieren lasse?

Die Registrierung ist – genau wie die positiv absolvierte Ausbildung – eine Voraussetzung der rechtmäßigen Berufsausübung. Das bedeutet, dass Sie ohne Registrierung nicht berechtigt sind, Ihren Beruf auszuüben. Dasselbe gilt für IhreN ArbeitgeberIn: Er/Sie darf Sie nur beschäftigen, wenn Sie registriert sind. Erlangt die zuständige Registrierungsbehörde Kenntnis von einer nicht erfolgten Registrierung, wird sie voraussichtlich zunächst zur Registrierung auffordern. Wird der Aufforderung nicht Folge geleistet, ist die zuständige Registrierungsbehörde dazu angehalten, Schritte zur Entziehung der Berufsberechtigung einzuleiten.

15. Was ist, wenn ich auf bestimmte oder unbestimmte Zeit meinen Beruf nicht ausüben werde?

Wenn Sie Ihren Beruf in Österreich sechs Monate oder länger nicht ausüben werden, müssen Sie sich bei der zuständigen Registrierungsbehörde melden. Sollten Sie Ihren Beruf drei Jahre oder länger nicht ausüben, werden Sie aus dem Register gestrichen. Damit ist eine weitere Berufsausübung unzulässig. Ausgenommen davon sind unter anderem Zeiten der Mutterschafts-, Vaterschafts- oder Bildungskarenz oder von Präsenz- oder Zivildienst.

16. Welche Möglichkeit werde ich haben, wenn ich den Beruf drei Jahre oder länger nicht ausübe und danach in Österreich wieder ausüben möchte?

In diesem Fall melden Sie sich wieder bei der zuständigen Registrierungsbehörde.

17. Werden bei der Registrierung Kosten entstehen?

Aus heutiger Sicht fallen Gebühren an, die die Registrierungsbehörde an das Finanzministerium weiterleiten muss. Grundlage hierfür ist das Gebührengesetz. Offen ist derzeit, ob darüber hinaus Kosten für die Bearbeitung und für den Berufsausweis entstehen.

18. Kann ich diese Kosten steuerlich absetzen?

Ja, diese Ausgaben sind steuerlich absetzbar.

19. Gibt es die Möglichkeit einer Gebührenbefreiung?

Wenn die Anforderungen des Neugründungsförderungsgesetzes (=>NeuFöG) auf Sie zutreffen, dann sind Sie von bestimmten Gebühren befreit. Dazu ist ein entsprechender Antrag zur Neugründungsförderung an die =>SVA zu stellen.

20. Wie lange gilt die Registrierung?

Die Registrierung muss alle fünf Jahre verlängert werden. Sie werden von der zuständigen Registrierungsbehörde drei Monate vor Ablauf der Registrierung informiert. Sie haben somit längstens fünf Jahre und drei Monate ab dem Datum der erstmaligen Eintragung in das Register Zeit, um Ihre Registrierung bei der zuständigen Registrierungsbehörde zu erneuern. Verlängern Sie Ihre Registrierung nicht, ruht die Registrierung und damit Ihre Berufsberechtigung.

21. Übernimmt die Registrierungsstelle auch berufspolitische Agenden?

Nein. Die Registrierung ist eine behördliche Aufgabe. Die Registrierungsbehörde hat keinerlei politische Funktion. Die Registrierung unterstützt aber inhaltlich die berufspolitische Arbeit der Berufsverbände und von MTD-Austria. So darf MTD-Austria zum Beispiel anonymisierte Datensätze oder Datenauswertungen erhalten.

22. Wer kann auf meine Daten zugreifen?

Das Gesundheitsberuferegister enthält öffentliche und nicht öffentliche Daten. Folgende Daten sind laut GBRG §6(4) öffentlich einsehbar:

 Eintragungsnummer der Erstregistrierung

 Vorname und Familienname

 akademischer Grad

 Geschlecht

 Art der Berufsausübung

 Berufssitz(e)

 Berufs- und Ausbildungsbezeichnung

 (ggf.) Information über ein Ruhen der Registrierung oder eine Berufsunterbrechung

 Gültigkeitsdatum der Registrierung

Die öffentlichen Daten sind unter www.gesundheit.gv.at für jedermann elektronisch abrufbar und einsehbar. Auf die nicht öffentlichen und personenbezogenen Daten haben ausschließlich die Registrierungsbehörde sowie die Gesundheit Österreich GmbH als per Gesetz legitimierte registerführende Organisation Zugriff. Ist die Gesundheit Österreich GmbH Ihre Registrierungsbehörde, so hat ausschließlich sie Zugriff auf Ihre Daten. Darüber hinaus darf die Gesundheit Österreich GmbH anonymisierte Datensätze beziehungsweise Datenauswertungen im gesetzlich vorgesehenen Rahmen an Dritte übermitteln.

23. Dürfen meine Daten von der Registrierungsbehörde an Dritte weitergegeben werden, zum Beispiel für Werbezwecke oder Studienanfragen?

Personenbezogene Daten dürfen nicht weitergegeben werden. Es dürfen nur anonymisierte Datensätze und Datenauswertungen im gesetzlich vorgesehenen Rahmen übermittelt werden.

24. Welche wichtige Rolle spielen die Berufsverbände bei der Registrierung und darüber hinaus?

Ihr Berufsverband ist unabhängig, vertritt Sie und die gesamte Berufsgruppe in allen berufsrelevanten Angelegenheiten und betreibt aktiv Berufspolitik. In diesem Zusammenhang hat sich der Verband zu einem wichtigen Partner im Gesundheitswesen entwickelt und ist in vielen bedeutenden Gremien und Organisationen vertreten. Die Berufsverbände haben ein auf die Bedürfnisse der jeweiligen Berufsangehörigen abgestimmtes Leistungsportfolio entwickelt, welches nur im Rahmen einer unabhängigen Interessensvertretung umgesetzt werden kann. 
Das Leistungsportfolio umfasst unter anderem:

 die Weiterentwicklung des Berufsbildes

 den Berufsschutz

 die Qualitätssicherung

 Jobbörsen

 berufsrechtliche Hilfestellungen

 fachlich kompetente Beratung

 Mitgliedermagazine

 Netzwerkplattformen

 die Fort- und Weiterbildungsorganisation (CPD-Zertifikat)

 umfassende Öffentlichkeitsarbeit

Genannt ist lediglich eine Auswahl der Leistungen Ihres Berufsverbands, die – unabhängig von der Registrierung – auch über die Verbandsgrenzen hinaus allen Berufsangehörigen zugutekommen.

25. Müssen nach der verpflichtenden Registrierung alle Berufsangehörigen auch verpflichtend Mitglied beim jeweiligen Berufsverband sein?

Nein, die Registrierung ist vollkommen unabhängig von einer Mitgliedschaft im Berufsverband.

26. Was wird sich für unsere Berufsgruppe durch eine verpflichtende Registrierung ändern?

Für die einzelnen Berufsangehörigen ändert sich abgesehen von der Registrierungspflicht nichts. Für die Berufsgruppe als solche ist die Erfassung aller Berufsangehörigen die Grundlage für einen quantitativen Vergleich zwischen Einrichtungen und Regionen sowie für eine präzisere Bedarfsschätzung. Von MTD-Berufen werden daher, wie es bei der Berufsgruppe der ÄrztInnen seit vielen Jahren der Fall ist, künftig transparente Daten verfügbar sein. Damit kann in der gesundheitspolitischen Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit erreicht werden. Es wird darüber hinaus möglich sein, Diskussionen fokussierter zu führen und mit Zahlen und Fakten zu untermauern.

27. Welches Mitspracherecht haben die Berufsverbände bei den Registrierungsbehörden?

Die berufsspezifischen Interessen werden insbesondere durch die Mitsprache im Registrierungsbeirat gesichert. In diesem Registrierungsbeirat sitzt je ein Berufsangehöriger oder eine Berufsangehörige der sieben MTD-Berufssparten. Jene Personen werden von MTD-Austria nominiert. Der Registrierungsbeirat berät und gibt Empfehlungen für ein einheitliches Vorgehen der Registrierungsbehörden, zu grundsätzlichen Fragen der Registrierung sowie zur Registerführung einschließlich der Qualitätssicherung. Auch an der Steigerung der Akzeptanz und der generellen Ausrichtung sowie an der Weiterentwicklung der Registrierung wirkt der Registrierungsbeirat mit. In einem eigenen MTD-Ausschuss des Beirats können speziell Angelegenheiten, die MTD-Berufe betreffen, vorab beleuchtet werden.

28. Gibt es noch Belange – außer der Registrierung –, mit denen ich mich an die Registrierungsstelle wenden kann oder muss?

Die Registrierungsbehörden sind über die Registrierung der MTD-Berufsangehörigen hinaus noch für die Ausstellung des europäischen Berufsausweises für PhysiotherapeutInnen zuständig. Für andere MTD-Sparten gibt es gemäß MTD-Gesetz derzeit keinen europäischen Berufsausweis.

29. Erhalten die Berufsverbände auch alle eingehenden Daten?

Nein, MTD-Austria kann aber gegen Kostenersatz anonymisierte Datenauswertungen von der Gesundheit Österreich GmbH verlangen.

30. Gibt es eine verpflichtende Zusammenarbeit zwischen den Registrierungsbehörden und den Berufsverbänden?

Die Zusammenarbeit erfolgt gemäß Gesundheitsberuferegister-Gesetz über den Registrierungsbeirat. Im Registrierungsbeirat ist jeder MTD-Beruf durch eineN von MTD-Austria namhaft gemachteN BerufsangehörigeN vertreten. Die vorliegenden FAQ beziehen sich auf den aktuellen Stand der verfügbaren Informationen. Das BMGF arbeitet in Kooperation mit vielen relevanten Institutionen und Expertengremien laufend an der Umsetzung des Registrierungsvorhabens. Die in diesem Dokument gegebenen Auskünfte können sich daher bisweilen ändern.

MTD-Austria hält die FAQ auf dem jeweils aktuellen Stand.


14.11.16

Einladung für Eltern und Kinder zum 3. LKGS-Logopädie- Camp

Salzburg, 21.09.2016

Liebe Eltern und liebe Kinder,

einige von Ihnen kennen bereits unsere Sprach-Camps für Kinder mit Lippen-Kiefer- Gaumenspalten, Sprech- und Nasalitätsstörungen oder haben davon gehört. Da wir nach wie vor einen hohen Bedarf an Intensivtherapien feststellen, laden wir, Caroline König, MA (Uniklinikum Salzburg MKG) und Bianca Specht-Moser, MSc (Logopädie-Werkstatt, Salzburg), Sie für den Zeitraum vom 29.01. - 04.02.2017 auf „die Insel der sprechenden Tiere“ nach Seekirchen (bei Salzburg) ein.

In Gruppen- und Einzeltherapien werden täglich mehrere Stunden, mit der Unterstützung von Studentinnen des 5. Semesters der Logopädie-Fachhochschulen, dem Zusammenwirken von Sprechen, Bewegen, Spüren und Atmen gewidmet. Zur Erholung gibt es die Möglichkeit an Bastel- und/oder Töpferarbeiten, Wanderungen und Sport teilzunehmen, um gemeinsam eine lustige und intensive sprachtherapeutische Woche zu verbringen.

Das Camp findet in den wunderschönen Anlagen der Sonneninsel in Seekirchen (www.sonneninsel.at) statt.

Lernziele für die Woche sind:

 die Verbesserung der punktgenauen Artikulation kritischer Laute

 Erlernen von Techniken im Umgang mit der eigenen Nasalitätsstörung

 Regulierung von Atmung und Körpertonus

 Training der auditiven Wahrnehmung undLautdifferenzierung

 Selbstbewusstseinsstärkung

 Motivationssteigerung für die Therapie

 Austausch mit anderen Kindern in ähnlicher Situation

 Elternschulung

Die Kosten für ein Kind mit Elternteil belaufen sich für die 6 Tage auf € 725,-. In diesem Betrag inkludiert sind: Vollpension (regional und biologisch), Einzel- und Gruppentherapie, Freizeitaktivitäten, psychologische Beratung nach Bedarf und der Elternaustausch mit einer

fachkundigen Leitung. Dieser Betrag ist als Selbstbehalt zu betrachten, weil wir dankenswerter Weise mit einer Teilfinanzierung aus Geldern vom Spendenkonto für LKG-Spalten an der Universitätsklinik Salzburg unterstützt werden. Der tatsächliche Betrag für eine Familie beläuft sich für die Woche gesamt auf € 1.860,-.

Teilnehmen können alle Kinder zwischen 5-12 Jahren.

Für weitere Familienmitglieder, die anreisen möchten, werden für Unterkunft und Verpflegung jeweils € 90,- pro Tag für Erwachsene und € 60,- für Kinder verrechnet. Nehmen Sie in diesem Fall bitte

Kontakt mit der Sonneninsel auf.

 

Programm:

Sonntag, 28.01.2017

Anreise bis 16:00 Begrüßung und Spiele zum Kennenlernen, erstes gemeinsames Abendessen

Montag- Freitag, täglicher Zeitplan:

8:00-9:30 Frühstück und Einzeltherapien (individuell 30 min.) je nach Termin können die Kinder vorher oder nachher frühstücken

10:00-12:00 zwei Gruppentherapien mit Pause

12:00-13:00 Gemeinsames Mittagessen

13:00-14:30 2. Einheit Einzeltherapie (individuell 30 min.)

14:30 kurze gemeinsame Jause

15:00-16:00

16:00-18:00

eine Gruppentherapie

Freizeitaktivitäten

18:30 Gemeinsames Abendessen

Samstag, 04.02.2017

8:00- 9:30 Frühstück und Abschlussgespräch und Übungsplan (30 min)

10:00-11:00 Elternschulung/ Gruppentherapie Kinder

11:00-12:00 Verabschiedung

Für die Anmeldung füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus und senden Sie diesen und den Einzahlungsnachweis bis 30.11.2017 an folgende Adresse:

Sonneninsel 1, 5201 Seekirchen am Wallersee bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den Teilnahmebetrag von € 725,- (falls eine Person dazukommt entsprechend mehr) überweisen Sie bitte an:

Universitätsklinikum Salzburg, Landeskrankenhaus

IBAN: AT41 5500 0000 0213 6297        BIC: SLHYAT2S

Verwendungszweck (bitte unbedingt anführen!): Projekt LKG-Logopädie, DSA 10026

Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie mit Zahlungseingang. Anbei befindet sich ein Brief für die Krankenkasse, den Sie bitte mit einer ärztlichen Verordnung vorweg an Ihre Krankenkasse schicken und eine Kostenübernahme beantragen. Geben Sie eine Kopie unseres Briefes und das Schreiben an die Krankenkasse Ihrem Fach- bzw. Kinderarzt, damit er die ärztliche Verordnung zweckgebunden für das Logopädie-Camp Sonneninsel Seekirchen ausstellen kann. Die genaue Anzahl der logopädischen Einheiten können Sie dem Brief der Krankenkasse entnehmen. 2016 war nur in manchen Fällen möglich, einen Teil der Kosten von den Krankenkassen erstattet zu bekommen. Sie erhalten von uns einen Nachweis über die Anzahl der Therapiestunden sowie die Einzahlung.

Das Camp ist konzipiert für eine Gruppe von 12 Kindern. Beachten Sie bitte, dass wir Ihnen bei zu geringer Teilnehmerzahl eine Absage erteilen müssen. Die allfällig überwiesenen Beträge bekommen Sie selbstverständlich rückerstattet.

Wir beantworten gern alle aufkommenden Fragen:

Caroline König: Mittwoch bis Freitag zwischen 7:30-14:00 Uhr, +43 57255 58488

Bianca Specht-Moser: Montag bis Freitag zwischen 12:00-13:00 Uhr, +436643912088

Mit herzlichen Grüßen und in freudiger Erwartung

Caroline König und Bianca Specht-Moser


15.10.16

Aktuelle Informationen zum Gesundheitsberufe-Register Gesetz (GBRG) 

Oktober 2016

Am 14. September endete die Einspruchsfrist der Bundesländer gegen das Anfang des Sommers vom Parlament beschlossene

Gesetz betreffend die Registrierung der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe (GBRG). MTD-Austria und logopädieaustria

haben laufend über die Prozessschritte im Vorfeld bis hin zur Gesetzwerdung berichtet.

Die offizielle Kundmachung wird in Kürze erfolgen, womit das Gesetz allgemeine Gültigkeit erlangt und in Kraft tritt. Was

bedeutet dies für Angehörige der gehobenen MTD-Berufe?

Lesen Sie weiter...


 18.7.16

VI. MTD-Forum

MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs erlaubt sich, Sie hiermit auf das VI. MTD-Forum am Freitag, 11. November 2016 hinzuweisen.

Bitte reservieren Sie den Termin! Wir freuen uns auf Ihren Besuch


 6.7.16

MTD - Innovationspreis 2016 

Bitte informieren Sie sich hier näher zum diesjährigen MTD _ Innovationspreis.

Das Einreichformular für den MTD-Innovationspreis 2016 finden Sie hier.


15.4.16

Sprachförderung und Sprachtherapie – Unterschiedliche Unterstützung für unterschiedliche Kinder

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Passend zur derzeit in allen Medien präsenten Bildungsdebatte haben die vier deutschsprachigen Verbände – dbl, DLV, BLL und logopädieaustria – ein gemeinsames Positionspapier zum Thema Sprachförderung und Sprachtherapie – Unterschiedliche Unterstützung für unterschiedliche Kinder herausgegeben. Die Intention dieses gemeinsame Statement zu verfassen ist, politischen Entscheidungsträgern und Fachleuten den Unterschied von Förderung und Therapie aufzuzeigen, damit den sprachgestörten Kindern der Zugang zur logopädischen Therapie nicht erschwert oder versperrt wird.

Sie finden das Positionspapier hier.


1.4.16

Werberichtlinien für Logopädinnen und Logopäden

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Da wir vor kurzem unser internes Handbuch zum Qualitätsmanagement für die logopädische Berufsausübung fertiggestellt haben und die Inhalte nur im Rahmen von persönlichen Schulungen zu erhalten sind, möchten wir Ihnen aus der Fülle der verschiedensten Themen drei die Werbung betreffende Aspekte vorstellen.

Als Mitglied erfahren Sie mehr über die Werberichtlinien, Schilderrichtlinien und Homepagrichtlinien auf den internen Seiten zum kostenlosen Download.

Mit herzlichen Grüßen
Das Team von logopädieaustria


22.3.16

Die "Gesundheitsberufe Konferenz" lädt herzlich zum 6. Tag der Gesundheitberufe ein.

WANN: 7. April 2016

WO: Bundesministerium für Gesundheit, Wien

THEMA: Qualität und steigende Belastung. Zunehmende Anforderungen erfordern gemeinsame Lösungen

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wir um Anmeldung gebeten unter www.gesundheitsberufekonferenz.at


29.1.16

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir dürfen euch hiermit unsere neu erschienene Broschüre vorstellen!

Sie soll Logopädinnen und Logopäden, Personen aus interdisziplinären Fachrichtungen und allen interessierten Menschen dienen, sich eine Vorstellung von unserem Beruf, Tätigkeiten, Aufgaben und der Vielfältigkeit unseres Leistungsspektrums sowie der Aus- Fort- und Weiterbildung geben.

Wir freuen uns sie zu einem virtuellen Rundgang begrüssen zu dürfen!

http://www.unserebroschuere.at/logopaedieaustria/WebView/

 


29.1.16

Seminarbericht- Qualitätsmanagement in der Logopädie

Das Berufsbild der Logopädie umfasst das eigenverantwortliche Diagnostizieren und Therapieren von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen nach ärztlicher bzw. zahnärztlicher Anordnung.

Diese per MTD-Gesetz definierten logopädischen Kernaufgaben sind eingebettet in Strukturen und Prozesse die maßgeblich am Ergebnis, etwa definiertes Therapieziel oder auch PatientInnenzufriedenheit, beteiligt sind und bedürfen daher näherer und intensiverer Betrachtung.

Während die Qualitätssteigerung der Kernaufgaben, nämlich zu diagnostizieren und therapieren, gut und selbstverständlich nachvollziehbar für uns LogopädInnen ist, werden manch andere Prozesse und Qualitäten wenig beachtet oder kaum gezielt wahrgenommen.

Durch dieses Seminar ist die Bewusstwerdung, dass LogopädInnen nicht nur mit den PatientInnen arbeiten, sondern noch eine große Menge an Strukturen anbieten und qualitätssteigernden Prozessen durchlaufen, vorangetrieben worden. Das genaue Besehen einzelner Prozesse und Prozessschritte hebt die Wichtigkeit dieser hervor und lässt gleichzeitig genug Raum für die eigene Ideenfindung, wie Prozesse individuell gestaltet werden können.

Abläufe werden nicht nur gezielter und intensiver wahrgenommen, sie können dadurch auch bearbeitet, hinterfragt, ausgebaut und gefestigt werden. Die Wertschätzung unserem eigenen Beruf und unseren Leistungen gegenüber hat sich stark gesteigert.

Der Austausch und die Diskussionen mit den anwesenden Kolleginnen wurden als sehr befruchtend, informativ und äußerst wertvoll und hilfreich für das eigene Tun empfunden.

Die letztendliche Möglichkeit der Zertifizierung durch das Qualitätsmodell LoGoMo© wird jeder TeilnehmerIn selber überlassen, ist im Sinne des Sichtbarmachens der eigenen Qualität aber sicher erstrebenswert.

Ich bedanke mich für die äußerst kompetent gestalteten, mit viel Geduld vorgebrachten Inhalte durch Karin Pfaller und Martina Neumayer-Tinhof.

Alice Reinisch

 


18.1.16

Registrierkasse

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mit Jänner 2016 ist nun das Registrierkassengesetz in Kraft getreten. Bitte achten Sie darauf, dass die nötigen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=bundesnormen&Gesetzesnummer=10001597

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team von logopädieaustria
ZVR-Zahl 43 556 1417


4.1.16

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte ÖGLPP-Mitglieder!


Wir freuen uns, Sie auf diesem Wege sehr herzlich zu unserem nun schon vierten interdisziplinären Fachaustausch, den
"ÖGLPP-Gesprächen 2016"  am Samstag den 23. Januar 2016 einladen zu dürfen. "Schlucken und Schluckstörungen im Kindesalter" bilden den Themenschwerpunkt.
Das entsprechende Programm finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet im Jugendstilhörsaal der Medizinischen Universität Wien, 1090 Wien, Spitalgasse 23/BT 88/Ebene 02 statt (Lageplan anbei).

Sie haben die Möglichkeit, sich entweder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über unsere Homepage http://www.meduniwien.ac.at/phon-log/veranstaltungen anzumelden.

Wir hoffen, Ihr Interesse damit zu wecken, freuen uns auf rege Teilnahme und anregende Gespräche!


Mit freundlichen Grüßen

 

ÖGLPP Österreichische Gesellschaft für

Logopädie, Phoniatrie und Pädaudiologie

c/o Klin. Abteilung Phoniatrie-Logopädie, Univ. HNO-Klinik
Medizinische Universität Wien

1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20

www.meduniwien.ac.at/phon-log

 

Mitglied von
Kooperation mit
Zertifiziert von